Skitouren
Immer mehr Bergfreunde lieben die Faszination abseits des Pistenrummels, auch einige Mitglieder unseres Skiclubs haben bereits seit einigen Jahren Erfahrungen im Tourengehen gesammelt. Eine Skitour kann beim Aufstieg schon etwas anstrengend sein, als Lohn winkt aber oft eine fantastische Abfahrt im unberührten Tiefschnee. Interessierte, die die teure Erstausrüstung scheuen, aber es gerne einmal ausprobieren wollen, sollten sich bei Xaver Hötzinger melden, eine Leihausrüstung kann bei Sport Oswald besorgt werden. Auch Termine für gemeinsame Touren im März und April werden demnächst festgelegt.
Damals, vor 40 Jahren . . .
Alle geplanten Veranstaltungen, Skikurse und Skirennen, müssen mangels Schnee ausfallen, nur der Skifahrerball kann stattfinden. Folglich muss auch ein Rückgang der Mitgliederzahlen verzeichnet werden. Bei der Bestandserhebung im Januar 1972 zählt der Verein nur noch 52 Mitglieder.
und vor 30 Jahren . . .
Fülle belohnt. Eine wilde Tiefschneeabfahrt führt zur Mörsbachhütte, die einigen Teilnehmern allergrößte Anstrengung abverlangt! Auch der Abend und sowie die Übernachtung in der Hütte wird vielen in Erinnerung bleiben…
vor allem in der Weihnachtszeit, wird immer größer. Auch die vom Ski-Club angebotenen Skikurse in Kerschbaum werden sehr gut besucht. Doch nicht nur die Kurse, u.a. trägt auch ein „Apres-Ski“ mit dem „Bärwurz-Duo“ in Kerschbaum zur guten Stimmung unserer Mitglieder und der Urlaubsgäste bei. Auch das ist eine Erwähnung wert: Beim Abschlussrennen des Erwachsenenskikurses siegt Traudl Obermeier aus Iggensbach, bei den Kindern Monika Eder aus Wainding und Roland Obermeier, Iggensbach.
Beim prestigeträchtigen Mannschaftsvergleichsrennen der Nachbarvereine am Sturmriegel in Langfurth siegen die Damen des SC Sonnenwald mit der Besetzung Elke Thielow, Karin Landerer, Ulrike Obermeier und Petra Eberl. Elke Thielow errang auch die Tagesbestzeit in der Einzelwertung. Die Herrenmannschaft kam jedoch über einen 5. Platz nicht hinaus.
Der Skifahrerball 1982 steht unter dem Motto „Auf da Alm, da gibt's koa Sünd“. Willi Jocham erscheint als „Oahandla“ mit einem lebendigen Gockel, Ludwig Obermeier versucht sich als Hühnerhypnotiseur, Xaver Hötzinger kommt als Engel Aloisius...
aus dem Skigau Bayerwald gemeldet. 328 Läufer sind tatsächlich am Start, von denen 285 in die Wertung kommen. Vielfach gelobt wird Organisation und Ablauf. Und das alles ohne Computer !!!
Vereinsmeisterschaft im Februar 1982.
Erstmals wird ein Vergleichsrennen mit dem SC München-Sendling durchgeführt, das im Rahmen eines Vereinsausflugs des Münchner Vereins in Kerschbaum stattfindet. Trotz riesigem Vorsprung nach dem ersten Durchgang geht die Mannschaftswertung noch verloren, nachdem Karl-Heinz Kreipl durch einen Sturz im 2. Durchgang ausscheidet.
Das traditionelle Er- und Sie-Rennen wird gemeinsam mit dem Drachenfliegerclub Bayerwald als maskiertes Autoschlauchrennen durchgeführt. Die 40 Teilnehmer beweisen großen Mut, denn die Piste auf dem Lifthang in Kerschbaum ist sehr eisig und damit schnell und gefährlich.
Ein dreitägiger Vereinsausflug führt uns zum Saisonabschluss im März 1982 nach Gerlos ins Zillertal. Neben sehr guten Schnee- und Wetterverhältnissen bleibt vor allen unser Quartier, der Gasthof „Kühle Rast“ bei vielen unvergessen.
Zum 1. Mai wird gemeinsam mit der FFW Oberaign und dem DFC Bayerwald in Kerschbaum ein Maibaum aufgestellt, der von Vereinswirt Peter Raith „gestiftet“ wird. Für Peter hat die Angelegenheit allerdings ein gerichtliches Nachspiel, da er beim Fällen des Baumes die Grenzsteine „nicht genau beachtet“ hat.
Bei
der Generalversammlung im April 1982 werden Neuwahlen durchgeführt.
Alle Ämter werden bestätigt, Josef Irlesberger aus Schwanenkirchen
wird zum neuen Jugendleiter gewählt. Beim Rückblick auf die
vergangene Skisaison wird Elke Thielow aus Iggensbach als beste Rennläuferin
ausgezeichnet.
Highlights vor 20 Jahren . . .
Bei hochsommerlichen Temperaturen wird im September 1991 in Kerschbaum wieder ein Grasski-Bayerncuprennen durchgeführt. 23 Aktive aus ganz Bayern sind am Skilifthang am Start, nur in der Vorstandschaft regt sich leichter Widerstand gegen die mit großem Arbeitsaufwand verbundene Veranstaltung.
Bei einer Gebirgswanderung in der Goldberggruppe wird die Rojacher Hütte zur Übernachtung ausge- wählt. Sage und schreibe 31 Bergsteiger müssen sich die kleine Hütte als Nachtquartier teilen, die eigentlich nur Platz für neun Personen bietet.
Durchschnittlich 70 Teilnehmer beteiligen sich bei der wöchentlichen Skigymnastik in Iggensbach. Ludwig Obermeier, Willi Jocham und Thomas Schiller sind für das Training verantwortlich.
Die Vorfreude auf die bevorstehende Florida-Reise steigt von Woche zu Woche. Bei einer Verlosung in Schneiders Pils-Pub in Schöllnach zieht Heike Nickl aus Schöllnach das große Los und gewinnt die Reise. Ende Oktober 1991 ist es dann soweit. 103 Teilnehmer fahren mit zwei Bussen nach Stuttgart, 30 Personen mit einem dritten Bus nach München, um von dort nach Mailand zu fliegen. Dort treffen alle 133 zusammen und fliegen mit einem Jumbo-Jet der Al Italia nach Miami. Nach Ankunft am Miami International Airport werden wir in unser gebuchtes Hotel Seabreeze direkt am Strand von Miami Beach gebracht. Obwohl das Hotel schon etwas in die Jahre gekommen ist, erleben wir in den folgenden Tagen Höhepunkte am laufenden Band. Auch Tagesausflüge nach Cape Canaveral, nach Orlando zur Church Street Station, EPCOT Center und Magic Kingdom sowie nach Key West und zu den Everglades stehen auf dem Programm. Auch sportlich ist einiges geboten, beim Beach-Volleyball belegen die „Alligators“ aus Iggensbach den 1. Platz.
Sehr gut gehen die Geschäfte beim Skibasar in Kerschbaum. Viele Tschechen kommen über die Grenze und kaufen fast alles, was angeboten wird, auch viele „Ladenhüter“ wechseln die Besitzer. Ende Dezember 1991 wird die im Frühjahr zuvor abgesagte Sonnenwaldmeisterschaft nachgeholt. Lucia Irlesberger aus Schwanenkirchen und Alfons Bernauer aus Liebmannsberg holen sich zum wiederholten Male die Meisterpokale.
Mit 127 Teilnehmern beim Kinderskikurs sind die Übungsleiter des Vereins ganz schön gefordert. Leider zwingen uns Regen und Tauwetter zu einer längeren Pause, bevor die Kurse im Februar doch noch zu einem guten Ende kommen. Die Sieger beim Abschlussrennen: Andrea Leutzinger, Iggens- bach und Marco Eberl aus Liebmannsberg. Bei den Erwachsenen: Hildegard Eberl, Liebmannsberg und Alois Sigl, Iggensbach.
Der Skifahrerball 1992 ist sehr gut besucht, als Einlage wird der Fernsehdauerbrenner „Dingsda“ auf- geführt. Als Prominente treten auf: Tomba la Bomba (Willi Loher), Hella von Sinnen (Traudl Röhrl), Klaus Kinski (Ludwig Obermeier) und Walter Sedlmeier (Karl-Heinz Reiter).
Nach dem Fall des „Eisernen Vorhangs“ sind nun auch Skigebiete in Tschechien für uns erreichbar. So entschließt man sich zu einem Skiausflug nach Spitzberg/Böhmen. Etwas kurios muten nur die Stangenschlepplifte an.
Wegen Schneemangels wird die Vereinsmeisterschaft 1992 in Flachauwinkl im Salzburger Land ausgetragen. Die Sieger: Lucia Irlesberger und Wolfgang Resch, der mit einem Vorsprung von 7/100 Sek. vor Willi Loher siegt. Traudl Röhrl jedoch benötigt 7:34 Min., da sie im Unterholz neben der Rennstrecke eine Pinkelpause benötigt. Die Siegerehrung findet noch am gleichen Abend in Kerschbaum statt.
Die Reihe unserer Herbstreisen wird fortgeführt, bereits zum 13. Mal gehen wir im Oktober 2001 auf große Erlebnisreise. Während der zweiwöchigen Tour durch Costa Rica erleben die 20 Teilnehmer Höhepunkte am laufenden Band. Bei einem Zwischenstopp in Miami werden wir nochmals mit den Ereignissen des 11. Septembers konfrontiert, denn wir müssen gleich mehrere strenge Kontrollen über uns ergehen lassen. Tags darauf beginnt unsere Rundreise in der Hauptstadt San Jose und führt uns auch zum 2704 m hohen Vulkan Poas. Zu den weiteren Höhepunkten der Tour zählt auch eine Wanderung durch den Nebelwald bei La Fortuna, wo uns an einem Wasserfall ein gewaltiges Gewitter mit Blitz und Donner überrascht. Tags darauf haben wir schönstes Wetter und können am frühen Morgen sogar eine Eruption des Vulkans Arenal miterleben. Weitere Highlights erwarten uns bei einer abenteuerlichen Raftingtour auf dem Rio Sarapiqui und einer Canopytour von Baum zu Baum im Urwald. Neben der imposanten Natur beeindruckt auch die Tierwelt, denn Brüllaffen, Faultiere, Schlangen, Ameisenbären und vor allem Leguane sind ständige Begleiter. Am Ende unserer Tour gönnen wir uns ein paar Tage Erholung in einem Strandhotel in Puerto Viejo de Talamanca auf der karibischen Seite Costa Ricas.
Bei Traumwetter und besten Schneeverhältnissen eröffnen 68 Skifahrer die Skisaison in St. Johann in Tirol. Nachdem aber unser Bus wegen eines Schadens die Rückreise verweigert, bringt uns ein öster-reichischer Ersatzbus zurück nach Niederbayern.
Die Skikurse beginnen planmäßig und bei optimalen Verhältnissen in Kerschbaum. Und ein neuer Re- kord ist fällig: Sage und schreibe 235 Kinder kommen zur Anmeldung und werden dabei in 25 Gruppen eingeteilt! Die Sieger bei den zwei Abschlussrennen: Stefanie Eibl, Hof; Florian Schuster, Reisach; Martina Grubmüller, Obergriesgraben und Marco Brunner, Reichenbach. Rekordverdächtig auch die Teilnehmerzahl bei den Erwachsenen: 39 Skischüler, hier siegen beim Abschluss Anita Harant aus Maging und Alois Grubmüller aus Obergriesgraben. Verena Urmann aus Grattersdorf wird als 1100-stes Mitglied im Verein aufgenommen.
Die Schneeverhältnisse sind perfekt, bei der Neujahrswanderung zum Brotjacklriegel wird eine Schnee- höhe von 1,50 m gemessen! Zur Ski-Tagesfahrt nach Kitzbühel haben sich 135 Skifahrer angemeldet, die mit 3 Bussen anreisen und gute Schneeverhältnisse vorfinden.
Beim Skifahrerball in Kerschbaum bestimmt das Motto „Auf der Roten Meile“ die Saaldekoration. Chef-Airbrusher Karl Heitzmann aus Hengersberg lässt dabei seine „künstlerische Ader“ als Dekorateur aufblitzen. Die „Dream Boys“ A. Wiesenbauer, J. Krampfl, J. Röhrl, A. Sigl, W. Jocham und H. Schiller kommen als Seeleute verkleidet bei einer Einlage zum Einsatz.
Am Sturmriegellift in Langfurth organisiert der SC Ohetal das 26. Mannschaftsvergleichsrennen. In der Mannschaftswertung der Damen siegt der SC Sonnenwald mit Melanie Bernauer, Lucia Irlesberger, Simone Eberl und Edith Nachtmann. Auch in der Mannschaftswertung-Herren gewinnt der SC Sonnenwald mit Josef Röhrl, Adolf Schwankl, Alfons Bernauer und Florian Bauer. Die Einzelbestzeiten erzielen Melanie Bernauer und Josef Röhrl. Der Pumuckl-Cup wird tags darauf wegen Dauerregens abgesagt.
Bei der Vereinsmeisterschaft in Kerschbaum holen sich Lucia Irlesberger zum 13. und Florian Bauer zum 3. Mal den Titel des Vereinsmeisters 2002. Zur Jugendfahrt nach Flachauwinkel haben sich 74 Teil- nehmer angemeldet, die gute Schnee- und Wetterverhältnisse genießen können.
Eine ganz besondere Skireise führt 24 Teilnehmer im März 2002 in die Dolomiten (Italien). Bei Angelo im gleichnamigen Hotel in Corvara werden wir eine Woche lang kulinarisch verwöhnt. Das kleine Hotel hat eine optimale Lage und liegt direkt an einer Skipiste des riesigen und wunderschönen Skigebietes von Alto Badia. Bei traumhaft schönem Wetter erkunden wir viele berühmte Skiorte wie Marmolada, Sella Ronda, Grödnertal, Civetta, Pordoi etc. etc.
Die Saisonabschlussfahrt geht erstmals nach Klosters/Davos in die Schweiz. Leider haben wir mit tagelangen Schneefällen, Wind, schlechter Sicht und extrem tiefem Neuschnee zu kämpfen.
Bei der Generalversammlung im Mai 2002 werden wieder Neuwahlen durchgeführt. Für fünf langjährige Vorstandsmitglieder (Gabi Blechinger, Ludwig Obermeier, Dr. Manfred Weiß, Karl Hausinger und Alfons Bauer) werden Florian Bauer, Andrea Reich, Robert Schwaiger, Erwin Wellner und Elisabeth Kreipl in die Vorstandschaft gewählt. Neuer Kassier wird Robert Atzinger, neuer Sportwart Florian Bauer. Der Mitgliederstand im Mai 2002: 1140 Mitglieder
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